Meine Windhoff-Story: Ruth

Hey Ruth! Lass uns mal miteinander sprechen. Durch zahlreiche spannende Gespräche mit dir an der Kaffeemaschine konnte ich bereits einen Einblick in deine Windhoff-Story erhalten. Toll, dass du dies jetzt auch mit unseren Lesern teilst und berichtest, was dir hier so passiert und was du treibst…

Was steht auf deiner Visitenkarte?

Consultant Business Intelligence

Wie würdest du deiner Oma deinen Job erklären?

Also für diese Antwort muss ich auf jeden Fall etwas weiter ausholen. Beginnen würde ich damit, dass ich veranschauliche, wie viele Daten tagtäglich in den großen Unternehmen und Konzernen in Deutschland anfallen. Zum Beispiel Kaufbelege, Rechnungen, Retourscheine usw. Auf der einen Seite werden diese Daten für buchhalterische Prozesse benötigt, aber man kann noch so viel mehr damit anstellen. Spannend wird es für mich dann, wenn Unternehmen versuchen, aus diesem Berg an Daten Erkenntnisse zu gewinnen, um daraus schlauer zu werden, um auch in Zukunft die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Beispielweise können wir schauen, wie sich die Verkaufszahlen eines bestimmten Produktes in einer bestimmten Region im Vergleich zum Vorjahr entwickelt haben. Ich helfe dann unseren Kunden dabei, diese Veränderungen automatisch darzustellen, damit die Mitarbeiter nicht ständig diese Werte selbst ausrechnen und grafisch darstellen müssen. Das hilft den Kunden dabei, immer den Überblick zu bewahren und sofort über die Geschäftsentwicklung Bescheid zu wissen.

Dabei rede und telefoniere ich sehr viel mit vielen verschiedenen Personen und Abteilungen, um herauszufinden, was diese wirklich benötigen und wie ich Ihnen helfen kann, ihre Arbeitsabläufe zu verbessern. Im Anschluss an diese erste Phase versuche ich dann, die Zahlen des Unternehmens so aufbereitet darzustellen, dass man daraus Geschäftsentscheidungen ableiten kann. All das über eine grafische Oberfläche, die übers Internet abgerufen werden kann. So haben alle immer und überall Zugriff auf meine Arbeit.

Es ist tatsächlich vergleichbar mit einem Handwerksbetrieb, in dem mit angepackt werden muss, um die Arbeitsabläufe zu verbessern. Nur arbeite ich mit den verschiedenen Zahlen der Unternehmen und veranschauliche sie so, dass der Kunde sehen kann, was er besser machen kann.

Was treibst du in deinem aktuellen Projekt?

Ich bin jetzt schone einige Zeit bei einem Kunden und habe mit der Umsetzung von Dashboards mit SAP Lumira begonnen. Genau gesagt handelt es sich um das Außendienst-Reporting für Führungskräfte im Werkzeughandel. Diese Dashboards nutzen nun rund 250-300 Personen für ihre tägliche Arbeit. Dass so viele Mitarbeiter durch meine Arbeit einen Mehrwert erhalten und ihre Aufgaben dadurch erleichtert werden, freut mich riesig. Es ist schön, mit anzusehen, dass die Arbeit, die man in das Projekt gesteckt hat, Früchte trägt und tatsächlich etwas bewirkt.
Man lernt sehr viel darüber, wie andere Menschen denken und was getan werden muss, um ihre Anforderungen umzusetzen. Besonders spannend war es in diesem Fall, zu sehen, wie Mitarbeiter, die bisher wenig Berührungspunkte mit Dashboards hatten, mit dieser neuen Art des Reportings umgehen.

Wie kamst du zu Windhoff und was hast du vorher gemacht?

Ich habe einen Masterabschluss in Mathematik und bin dann fast direkt bei Windhoff gelandet. Eingestiegen bin ich als Junior Consultant Business Intelligence. Das war vor 3 Jahren.

Was ist für dich das Beste an deinem Job?

Am besten gefällt mir die hohe Lernkurve und die Abwechslung. Ich stehe ständig vor neuen Herausforderungen und muss mich in viele neue Themen einarbeiten. Darüber hinaus sind die Projekte oft sehr unterschiedlich und ich erhalte Einblick in sehr viele verschiedene Branchen. Dabei lernt man unglaublich viele Menschen kennen, das macht Spaß.

Nervt dich irgendetwas? Wenn ja, was?

„Nerven“ ist definitiv das falsche Wort, aber es kommt schon mal vor, dass die viele Zeit auf der Autobahn und das Unterwegs-sein sehr anstrengend für mich sind. Um diesen Faktor allerdings in Grenzen zu halten, wird ja glücklicherweise bei uns großen Wert auf einen hohen Remoteanteil gelegt.

Was macht für dich die „Windhoff-DNA“ aus?

Kurze Wege und ein super Zusammenhalt zwischen den Kollegen. Man kann immer jemanden fragen und die Kollegen unterstützen einen genauso wie die Vorgesetzten. Die Stimmung ist einfach auch immer spitze.

Welche Tipps kannst du deinem Teenager-Ich rückblickend mit auf den Weg geben?

Manchmal muss man Dinge einfach ausprobieren und machen, um zu merken, wie viel Spaß sie machen und dass es doch gar nicht so kompliziert ist wie man anfangs dachte.

Was motiviert dich?

Ich stelle mich gerne Herausforderungen und es motiviert mich unheimlich, zu sehen, dass das, was ich mache, einen Effekt beim Kunden hat und man dort fundamentale Geschäftsprozesse verbessern kann.

Danke für deine Zeit, Ruth!