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Training in Zeiten von Corona

Hi Marlene, du bist bei uns als Senior Consultant Business Intelligence tätig und führst unter anderem auch Trainings bei unseren Kunden durch. Heute gibst du uns einen Einblick in dein letztes Training, welches durch das Corona-Virus kurzfristig umgeplant werden musste. Bevor wir zu den Herausforderungen und deinen Erfahrungen sowie Ratschlägen kommen, gib uns doch gerne zunächst einen Überblick über deine Aufgabe.

Hallo Caro, das mache ich gerne. Ich habe im April 2020 ein dreiwöchiges Training für einen Kunden gehalten. Ein neuer Mitarbeiter im dortigen internen SAP BW-Team sollte möglichst schnell und umfassend auf seine neuen Aufgaben vorbereitet und auch in die ABAP-Programmierung im SAP BW-Umfeld eingeführt werden. Eigentlich nichts Ungewöhnliches – man sitzt gemeinsam beim Kunden, erläutert zunächst grundlegende Konzepte und erklärt Modellierungsobjekte. Anschließend kann das praktische Doing von den Teilnehmern anhand von Übungen in unseren Windhoff-Schulungssystemen erlernt und gefestigt werden.

Zu Beginn der Planungen sah alles nach einem ganz normalen Ablauf aus. Ich habe individuell für den Kunden Schulungsunterlagen zusammengestellt und bei meinen Windhoff-Kollegen einen Teilnehmerzugang für das Schulungssystem mit passendem Releasestand angefragt. Dann tauchte auf einmal das Corona-Virus mit den damit verbundenen Einschränkungen und Ungewissheiten auf…

Es ist für dich bestimmt nicht das erste Mal, dass du kurzfristig etwas umplanen musstest. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass auf beiden Seiten eine Ungewissheit herrschte und die Herausforderung größer war als sonst… Wie hast du reagiert?

Ich habe schnellstmöglich die Rahmenbedingungen bei uns und beim Kunden neu geklärt. Da ich bereits zuvor als freiberufliche IT-Trainerin und auch als Hochschuldozentin Schulungen und Vorlesungen ganz oder (meistens) teilweise virtuell gehalten hatte, haben wir dem Kunden vorgeschlagen, die Schulung komplett remote abzuhalten. Insbesondere mit kleinen Teilnehmerzahlen (In diesem Training war es überwiegend ein Teilnehmer, für einige Themen sind punktuell zwei weitere Teilnehmer dazugekommen) lässt sich das nach meiner Erfahrung gut umsetzen.

Von einem Training vor Ort zum virtuellen Training. Welche neuen Herausforderungen kamen auf dich zu und wie würdest du diese lösen?

Bei größeren Gruppen kann es schnell passieren, dass bei einzelnen Teilnehmern die Aufmerksamkeit verloren geht – eben weil kein Trainer im Raum ist, der bei Bedarf durch direkte Ansprache den Fokus auf die Schulung wieder herstellen kann. Auch die Betreuung praktischer Übungen ist in einer Remote-Umgebung mit größeren Gruppen schwieriger. Es entstehen bei der Suche und Behebung individueller Fehler Wartezeiten, die ggf. länger erscheinen als in einer Klassenraumsituation. Synergieeffekte – „ah, den Fehler hatten wir eben bereits, lassen Sie sich das kurz von Ihrem Kollegen erläutern, ich prüfe in der Zeit schon mal die nächste Frage“ – fallen weg.

Diese Erfahrung hat sich auch durch meine in diesem Semester laufende Vorlesung zur Einführung in EDV-Anwendungssysteme am Beispiel SAP ERP mit 17 Teilnehmern bestätigt. Auch diese musste in diesem Semester spontan komplett virtuell stattfinden. Genau wie in der Präsenzvorlesung vor einem Jahr habe ich auch hier wieder mit praktischen Fallstudien im SAP ERP-System gearbeitet – der Betreuungsaufwand hierfür war aber erheblich größer und zeitintensiver als wenn zumindest Teile der Übungen im Klassenraum mit direkter Rückkopplung durchgeführt werden können.

Daher würde ich bei virtuellen Trainings mit Gruppen von mehr als drei Teilnehmern empfehlen, sich im Vorfeld sehr genau zu überlegen, wie die Teilnehmer bei der Stange gehalten werden und wie praktische Aufgaben effektiv und ohne längere Wartezeiten unterstützt werden können.

Das klingt nach einem wertvollen Ratschlag. Wie hast du das in deinem Training konkret umgesetzt?

Ich habe täglich mit dem/den Teilnehmern eine Videokonferenz durchgeführt. Den Ton haben wir parallel über eine Telefonkonferenz abgebildet, so hatten wir eine bessere Tonqualität und nahezu keine Störungen. Ohne ein gutes Headset für alle Beteiligten funktioniert eine Remote-Schulung natürlich nicht. Das ist für mich die zentrale Voraussetzung.

Der/die Teilnehmer hatten spätestens zu Beginn eines Schulungstages die Materialen für den jeweiligen Tag vorliegen: Ein Skript zu den Inhalten sowie die Anweisungen für die Übungsaufgaben. Generell ist es von Vorteil, wenn auch die Teilnehmer zwei Monitore zur Verfügung haben – einen für die Videokonferenz und einen, auf dem sie sich das Skript parallel anzeigen lassen können. Das ist aber keine zwingende Voraussetzung.

Wir sind dann immer zunächst die Theorie durchgegangen – z. B. welche Modellierungsobjekte gibt es in SAP BW – und haben zu vielen Objekten direkt im Anschluss kleine praktische Übungen auf unserem Windhoff-Schulungssystem durchgeführt – z. B. InfoObjekte anlegen und beladen. Die Teilnehmer konnten sich über eine Remotedesktop-Verbindung auf einem Windhoff-Server anmelden, von wo aus sie dann auf Windhoff-Systeme – SAP BW, den BEx Query Designer und Analysis for Office – zugreifen konnten. Das ist eine sehr komfortable Lösung, da die Teilnehmer im Vorfeld des Trainings nichts installieren müssen. Sie müssen lediglich testen und gewährleisten, dass die Remotedesktop-Verbindung funktioniert. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Windhoff-Kollegen, die die Infrastruktur so flexibel und reibungslos zur Verfügung gestellt haben!

Als Trainerin konnte ich sowohl einzelne Schritte im System demonstrieren als auch die Durchführung der Übungen durch den Teilnehmer verfolgen. Einige Male habe ich dann auch die Steuerung des Bildschirms des Teilnehmers übernommen, um schnell weiterzuhelfen, wenn es gehakt hat. Das hat – mit meistens einem Teilnehmer – genauso gut funktioniert wie in einer Präsenzsituation.

Gab es für dich eine neue Erkenntnis bei der Durchführung des virtuellen Trainings?

Ja, ich habe die Intensität eines (meistens) 1:1-Trainings unterschätzt. Es war sowohl für mich als Trainerin als auch für den Teilnehmer eine herausfordernde Zeit, unsere Köpfe haben am späten Nachmittag ordentlich geraucht. Man sollte bei einem virtuellen Training berücksichtigen, dass kleine Auflockerungen wie Kaffeepausen mit Smalltalk, bei denen sich der Kopf auch mal kurz erholen kann, erstmal wegfallen. Wir haben in weniger Zeit mehr Inhalt als geplant durchgenommen, so dass ich nebenbei auch noch ein paar zusätzliche Inhalte erarbeitet habe.

Wie würdest du dem das nächste Mal entgegenwirken?

Ein Acht-Stunden-Tag ist für ein so intensives Remote-Training sicher zu lang. Am Ende der Woche merkt man, wie auf beiden Seiten Erschöpfung einsetzt. Das Gelernte will ja auch verdaut werden. Bei der Planung von virtuellen Trainings mit einer 1:1-Situation oder sehr wenigen Teilnehmern sollte dem Rechnung getragen werden. Statt fünf Tagen sind sicher auch Blöcke von drei oder vier Tagen leichter verdaulich. Ein Start in den Tag mit 20 – 30 Minuten Wiederholung der Inhalte vom Vortag festigen das Gelernte und erleichtern den Einstieg in den nächsten Tag. Neben einer Mittagspause von 45 – 60 Minuten (30 Minuten sind zu kurz!) sollten spätestens alle 90 Minuten 10 – 15 Minuten Pause eingeplant werden. Mit Kaffee holen und ggf. kurzen Abstimmungen des Teilnehmers mit Vorgesetzten oder Kollegen sind die schnell vorbei. Die Schulungsinhalte sollten so strukturiert sein, dass nicht mehrere längere Theorieblöcke aufeinander folgen, sondern sich mit Blöcken, die auch praktische Aufgaben am System enthalten, abwechseln.

Ich habe den Eindruck, dass sowohl die Teilnehmer als auch du euch schnell an die neuen Rahmenbedingungen angepasst habt. Wie ist das Fazit nach den drei Wochen?

Die Teilnehmer haben sehr engagiert mitgearbeitet und in kurzer Zeit sehr viel gelernt. Das spiegelte sich auch in dem sehr positiven Feedback wider. Was ich in einer Schulung natürlich nicht vermitteln kann, ist die praktische Erfahrung, die müssen die Teilnehmer nun im Nachgang bei seiner täglichen Arbeit sammeln.

Ich selber bin ebenfalls mit dem Verlauf sehr zufrieden, wir konnten sogar einige zusätzliche Themen noch mit aufnehmen und ich hatte das Gefühl, dass die Teilnehmer auch gut folgen konnten. Es waren anstrengende Wochen – aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht.

Für mich habe ich noch mitgenommen, dass die Unterlagen für ein Remote-Training umfangreicher als für eine Präsenzveranstaltung vorbereitet sein müssen. Ich kann als Trainerin bspw. nicht mal eben was an einer Tafel oder auf einem Blatt skizzieren. Bestenfalls hat man deshalb die Grafik vorbereitet und diese ins Skript eingefügt oder schnell abrufbar in der Hinterhand.

Alles in allem war es für beide Seiten ein erfolgreiches Experiment, aus dem wir für zukünftige virtuelle Schulungen viel bzgl. Planung und Aufwand der Vorbereitung lernen konnten. Ich bin der Meinung, dass sich Insbesondere 1:1-Trainings mit der richtigen Vorbereitung auch zukünftig virtuell prima umsetzen lassen!

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Meine Windhoff-Story: Adrian

Hallo Adrian! Du bist Consultant in unserer neuen Business Unit Project Management. Vielen Dank, dass du uns einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Projektleiters gibst!

Was steht auf deiner Visitenkarte?

Consultant Project Management

Wie würdest du deiner Oma deinen Job erklären?

Ich unterstütze als Projektleiter einen Kunden – meistens in einem laufenden Projekt. Der Grund kann sein, dass der bisherige Projektleiter z.B. krankheitsbedingt ausfällt und deshalb für eine bestimmte Zeit oder bis zum Projektende ein Ersatz benötigt wird. Einige meiner Kollegen sind in der technischen Projektleitung tätig, was bedeutet, dass sie tief in die Technik eintauchen. Ich bin bei Windhoff in der Gesamtprojektleitung tätig und kümmere mich mehr um kaufmännische Themen wie z.B. die Zeit- und Budgetplanung und halte Präsentationen über den Projektstatus.

Was treibst du in deinem aktuellen Projekt?

Ich bin interimistisch als Gesamtprojektleiter in einem IoT Projekt tätig. Das Ziel ist, eine Verbindung zwischen einer Heizung und dem Internet herzustellen, sodass der Verbraucher z.B. die Heizung per App steuern kann. Mein Arbeitsalltag besteht daraus, Anforderungen aufzunehmen und weiterzugeben sowie die Zeit- und Budgetplanung zu erstellen. Ich bin eine Schnittstelle zwischen den Themenverantwortlichen und dem oberen Management.

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Wie kamst du zu Windhoff und was hast du vorher gemacht?

Windhoff ist mein zweiter Arbeitgeber. Bei meinem ersten Arbeitgeber habe ich als dualer Student angefangen und mich anschließend vom Softwareentwickler zum Projektleiter weiterentwickelt. Nach sieben Jahren kam der Wunsch nach einer Veränderung. Es passte deshalb gut, dass Benedikt aus dem Recruiting auf mich aufmerksam geworden ist und Kontakt zu mir aufgenommen hat. Seit 2019 gehöre ich zum Team.

Was ist für dich das Beste an deinem Job?

Als Projektleiter kann ich aktiv Einfluss auf den Projektverlauf nehmen. Dieser Verantwortung stelle ich mich gerne. Noch wichtiger ist mir aber die Arbeit mit dem Projektteam: Ich sehe mich als Projektleiter eher als Unterstützer statt Kommandeur. Selbstverständlich lässt sich das nicht immer zu 100% umsetzen. Aber besonders freut mich, wenn Kolleg:innen selbst Verantwortung übernehmen können und so wieder neue Freude in ihrer Tätigkeit erfahren.

Was motiviert dich?

Projekte voranzutreiben und abzuschließen. Teams in ihrem funktionieren zu coachen und zu unterstützen.

Nervt dich irgendetwas? Wenn ja, was?

Unternehmen nutzen oft unpassende Softwarelösungen für die Problemstellung. Vieles wird in Excel abgebildet, dabei wären andere Tools wesentlich effizienter.

Was macht für dich die „Windhoff-DNA“ aus?

Ich kann auf jeden zugehen, egal ob Geschäftsführer, Führungskraft oder Kollegen aus dem Fachbereich. Hat die Person gerade keine Zeit, werde ich nicht abgewimmelt, sondern wir vereinbaren einen Termin, um uns in Ruhe auszutauschen. Genauso wird man auf kurzem Wege an den richtigen Ansprechpartner weitergeleitet, falls man an der falschen Adresse ist.

Welche Tipps kannst du deinem Teenager-Ich rückblickend mit auf den Weg geben?

Wenn du auf etwas keinen Einfluss hast, dann akzeptiere es, statt dich daran aufzuhalten.

Was machst du abseits von Windhoff?

Ich spiele gerne Gitarre, fahre Fahrrad und helfe bei Gelegenheit an einem Theater aus (im Hintergrund, nicht auf der Bühne 😉 ).

Außerdem ist mir Nachhaltigkeit sehr wichtig. Ich repariere Dinge lieber, als diese nur zu kaufen, weshalb ich regelmäßig mit anderen Freiwilligen Repair-Cafés veranstalte. Dort können Menschen hinkommen, die mit unserer Hilfestellung persönliche Sachen reparieren möchten. Das reicht von Radios über Fahrräder bis hin zu Klamotten, die genäht werden müssen. Zuletzt waren über 250 Personen da, sodass wir vielen weiterhelfen konnten.

Danke für deine Zeit, Adrian!

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Checkliste Anschreiben

Hast du an alles gedacht? Nichts ist ärgerlicher, als nach Absenden der Bewerbung festzustellen, dass noch der Ansprechpartner eines anderen Unternehmens genannt ist oder ein Satz im Anschreiben versehentlich nicht beendet wurde.

Damit du diese Fehler vermeidest, haben wir dir eine Checkliste erstellt, die du auch downloaden kannst.

Wir fordern zwar kein Anschreiben, jedoch macht es trotzdem manchmal Sinn, eines zu erstellen. Welche Gründe dafür sprechen, findest du hier.

Allgemein:

  1. Maximal eine Seite lang
  2. Professionelle Schriftart
  3. Layout passt zum Lebenslauf
  4. An die ausgeschriebene Vakanz angepasst
  5. Korrektur durch zweite Person
  6. Speicherung als PDF-Datei

Inhalt:

  1. Vor- und Nachname
  2. Aktuelle Kontaktdaten
  3. Aktueller Wohnort
  4. Aktuelles Datum
  5. Angestrebte Position
  6. Angestrebter Arbeitsort
  7. Korrekter Ansprechpartner
  8. Motivation der Bewerbung
  9. Verfügbarkeit und Mobilität
  10. Keine Phrasen
  11. Unterschrift
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Anschreiben ja oder nein?

Ein Anschreiben gehörte in den letzten Jahrzehnten zum guten Ton, vor allem bei schriftlichen Bewerbungen. Mittlerweile wurde das analoge Postfach vom E-Mailpostfach oder sogar von digitalen Bewerbermanagementsystemen abgelöst. Es ist also an der Zeit, das Anschreiben zu überdenken. In diesem Artikel möchten wir euch zeigen, was für uns zählt.

 

Ein Anschreiben für Windhoff?

Wir fordern kein Anschreiben, da uns ein guter Lebenslauf einen ausreichenden ersten Eindruck über deine Fähigkeiten vermittelt. Passen deine bisherigen Jobs, die entsprechenden Aufgaben und deine fachlichen Kenntnisse zu unseren Anforderungen, nehmen wir Kontakt auf und gehen in einem Telefonat in die Tiefe. Für uns ist das Anschreiben somit eignungsdiagnostisch nicht von Relevanz, daher kann es nur ergänzend, freiwillig und z.B. erklärend sein.

 

Wann macht ein (kurzes) Anschreiben Sinn?

Es gibt jedoch individuelle Fälle, in denen ein Anschreiben Sinn macht, da der Lebenslauf nicht alle relevanten Informationen übermitteln kann. Hier muss es dann aber kein klassisches Anschreiben sein. Formuliere das Anschreiben so kurz wie möglich, so lang wie nötig.

Du möchtest umziehen

Wenn wir deinen Lebenslauf erhalten, orientieren wir uns an deiner aktuellen Anschrift. Solltest du privat bereits einen Umzug in eine andere Region Deutschlands planen, gib das am besten in einem kurzen Anschreiben an, um Missverständnisse zu vermeiden.

Genauso empfehlen wir dir die Angabe, wenn du bereit bist, für den Job umzuziehen. So können wir auch Einstiegsmöglichkeiten in anderen Städten in Betracht ziehen.

Du bist Berufseinsteiger

Während deines Studiums konntest du bereits praktische Erfahrung als Werkstudent oder Praktikant sammeln? Oder du hast privat schon fachlich relevante Projekte erfolgreich abgeschlossen? Dann gib uns gerne in einem Anschreiben einen Einblick in dein Know-how.

Du weißt genau, ob du z.B. im Bereich der App-Entwicklung oder Embedded-Entwicklung tätig sein möchtest oder auf welche Programmiersprachen du deinen Fokus legen möchtest? Super, dann teile uns das gerne direkt mit. Andernfalls finden wir es in einem gemeinsamen Gespräch heraus.

Du möchtest dich verändern

Auch bei der fachlichen Beurteilung orientieren wir uns an deinem Lebenslauf, da wir zunächst davon ausgehen, dass du dich innerhalb deines Gebietes weiterentwickeln möchtest. Solltest du einen anderen Weg einschlagen wollen, lass uns gerne an deinen Vorstellungen teilhaben. Warum möchtest du dich verändern? Was erhoffst du dir davon? Was ist dir dabei wichtig?

Du möchtest ergänzende Angaben zum Lebenslauf machen

Du hast einen besonderen Beitrag zum Ergebnis geleistet? Die Software, an der du entwickelst, ist erklärungsbedürftig? Du möchtest hervorheben, dass du Generalist oder Spezialist bist? Manche Angaben sind vielleicht zu umfangreich für den Lebenslauf, sodass ein Anschreiben den passenden Raum für Erklärungen bietet.

Du legst selbst Wert auf ein Anschreiben

Auch wenn das Anschreiben bei uns kein Muss ist, steht dir die Möglichkeit natürlich jederzeit offen, dein Anschreiben zu den Bewerbungsunterlagen hinzuzufügen.

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Regelmäßige Windhoff-Treffen – unsere Stammtische

Durch das Projektgeschäft sind unsere Kollegen deutschlandweit unterwegs. Manche arbeiten in unseren Niederlassungen, andere in kleinen oder größeren Teams beim Kunden vor Ort. Deshalb sind wir größtenteils virtuell miteinander verbunden. Grund genug, regelmäßig regionale Stammtische zu veranstalten, um sich face to face mit Kollegen und Vorgesetzten auszutauschen.

Organisiert werden die Treffen von dem Ansprechpartner, der in der jeweiligen Region für die Mitarbeiter und Kunden zuständig ist. Das kann einer unserer Geschäftsführer, ein Account Manager oder ein Senior Manager sein. Eingeladen sind alle Kollegen aus dem Umkreis. Dadurch, dass sich die Projekteinsätze verändern, ändert sich auch die Gruppenzusammensetzung von Zeit zu Zeit und man lernt immer wieder neue Kollegen näher kennen.

Wie sieht ein Windhoff-Treffen aus?

Ein Einblick in unseren Stammtisch vom 23.06.2020 in München:

„Ich freue mich, Euch nach längerer Zeit mal wieder zu sehen!“
So beendete Uli, Account Manager Software Engineering, seine Einladung. Das letzte regionale Treffen fand Anfang März statt, als noch niemand ahnen konnte, wie die nächsten Monate aussehen werden. Umso größer war die Freude, dass wir uns bei einem gemeinsamen Essen mal wieder austauschen konnten. Das Wetter hätte nicht besser sein können – ein Sommerabend vom Feinsten, wie für einen Biergartenbesuch gemacht. Zu fünft saßen wir im hintersten Abschnitt des Biergartens, umgeben von hohen Kastanien und ausreichendem Corona-Sicherheitsabstand zu unseren Nachbartischen. In einer ungezwungenen Atmosphäre tauschten wir uns nicht nur über berufliche Themen aus, sondern auch über Neuigkeiten aus dem privaten Umfeld. Nachdem leider nicht abschließend geklärt werden konnte, ob man zum Gitarre spielen nun unbedingt lange Finger braucht oder nicht, waren ruckzuck vier Stunden rum und ein kurzweiliger, geselliger und lustiger Abend ging zu Ende. Und wie Uli in der Einladung schon schrieb: Einfach schön, sich nach längerer Zeit mal wieder zu sehen. Hoffentlich ist die Zeit bis zum nächsten Treffen kürzer!

 

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Meine Windhoff-Story: André

Hey André, du hast immer einen guten Spruch parat und kannst uns einiges aus deinem Berufsleben erzählen. Es freut uns sehr, dass du deine Windhoff-Story mit uns teilst:

 

Was steht auf deiner Visitenkarte?

Senior Consultant Business Intelligence

Wie würdest du deiner Oma deinen Job erklären?

Meine “Omma“ ist leider schon lange nicht mehr da. Computer waren ihr völlig fremd. (Sie gehört zu der Generation, die Angst hat, das Internet versehentlich zu löschen) 😉 Trotzdem versuch ich es mal und tue dabei so, als würde ich sie direkt ansprechen:
Also Omma, pass ma‘ auf: Du kaufst doch immer beim Supermarkt an der Ecke ein. Dieser kauft seine Waren wiederum zusammen mit anderen Supermärkten bei Großhändlern ein. Um bei Großhändlern günstiger einkaufen zu können, muss der Einkäufer immer wissen, wie viele Produkte verkauft, wie viel Geld eingenommen wurde und wie viele Produkte neu bestellt werden müssen. Je mehr einzelne Supermärkte sich dabei zusammentun, umso schwieriger wird es, schnell einen Überblick über all diese Daten zu bekommen. Per Hand geht so etwas schon mal gar nicht, da muss ein Computer ran und zwar ein großer. Und dem bring ich dann bei, diese Zahlen schnell zu liefern. Die Leute, die diese Zahlen für ihre Arbeit brauchen, bekommen die dann aufs Handy oder können sich das am Computer ansehen oder auch einfach ausdrucken.

Was treibst du in deinem aktuellen Projekt?

Aktuell befinde ich mich im Übergang von einem zum nächsten Projekt. In dem zu Ende gehenden Projekt war ich als Entwickler und Berater für den Aufbau eines neuen BW/4HANA-Systems für den Vertrieb tätig. In dem seit kurzem laufenden Projekt bin ich im Support für eine sehr große Anwendung im Finanzbereich tätig. Es handelt sich dabei z.B. um die Berechnung von Kosten und Abschreibungen sowie Simulationen dazu.

Wie kamst du zu Windhoff und was hast du vorher gemacht?

Ich war fast 16 Jahre für ein großes IT-Systemhaus im Bereich Business Intelligence als Entwickler und Berater tätig. Die Unternehmensgröße empfand ich als hinderlich, da dadurch oft die Möglichkeit der direkten und spontanen Klärung von Fragen fehlt. Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen, an dem feststand, dass ich diesen Zustand ändern möchte. Da kam der Anruf eines Personalvermittlers sehr gelegen.
Nach einer so langen Zeit ein Unternehmen zu verlassen ist nicht leicht. Daher reichte ein Vorstellungsgespräch nicht aus. Nach einem weiteren und einigen Gesprächen mit den Windhoff-Chefs war mein Entschluss gefasst. Die Sorgen, ob es im neuen Unternehmen besser läuft als im alten, konnte mir niemand nehmen. Aber das Risiko war überschaubar. Den Entschluss habe ich nicht einen Moment bereut.

Was ist für dich das Beste an deinem Job?

Viele Freiheiten, z.B. freie Zeiteinteilung, oft freie Wahl des Arbeitsortes (in der Zentrale, beim Kunden, zu Hause), Mitbestimmung bei der Auswahl der Projekteinsätze, die Möglichkeit zum Wechsel in andere Projekte bei Bedarf, das unkomplizierte Verhalten aller Kollegen in der Verwaltung.

Was motiviert dich?

Kein Projekt ist wie das vorherige. Es kommen ständig neue fachliche, technische und manchmal auch menschliche Anforderungen auf mich zu. (Zitat von Hannibal Smith aus A-Team: ” Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.”)

Nervt dich irgendetwas? Wenn ja, was?

Viele meiner Windhoff-Kollegen sind Fans vom falschen Fußballverein (schwarz-gelb oder rot-blau und so weiter) (Gilt auch für die Chefetage).

Was macht für dich die „Windhoff-DNA“ aus?

Wie bereits ein anderer Kollege an dieser Stelle mitteilte: “Es existiert eine Unternehmenskultur der gegenseitigen Unterstützung. Jeder Mitarbeiter, den ich bisher kennengelernt habe, ist sofort bereit, sein Wissen und seine Erfahrung einzubringen”.

Auch wenn wir häufig voneinander getrennt arbeiten ist dennoch eine direkte und schnelle Kommunikation per Mobiltelefon, Skype, Mattermost und anderem möglich. Ich bin nur allein, wenn ich es auch will. Wichtig für mich ist es, das Empathievermögen der Führungskräfte zu erwähnen. Bestes Beispiel dafür ist deren Verhalten in der Zeit der Corona-Krise.

Welche Tipps kannst du deinem Teenager-Ich rückblickend mit auf den Weg geben?

Als Teenager habe ich mal so richtig gar nichts auf irgendwelche Tipps von anderen Leuten gegeben. Eine Ausnahme war dabei sicherlich mein bester Freund und der ist auch Informatiker geworden. Also, das mit den Tipps lass ich daher besser mal sein.

Was machst du abseits von Windhoff?

Meine Frau und ich sind viel mit dem Fahrrad unterwegs und zählen seit kurzer Zeit zu der Campergemeinde. Ich treibe regelmäßig Sport (früher Tennis und Kampfsport, heute das Übliche halt: Sportstudio, Joggen und ab und zu Skifahren). Ansonsten interessiere mich sehr für Politik, Musik (KEINE Schlager). Wenn die Zeit es erlaubt und die Lust vorhanden ist, bin ich handwerklich zugange. Langeweile ist für mich ein Fremdwort.

Danke für deine Zeit, André!

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Internes Fortbildungsevent – unsere BI-Tage

Uns vereint die Leidenschaft für neue Technologien und lebenslanges Lernen. Deshalb fördern wir die Weitergabe von Know-how unter den Kollegen und sind daran interessiert, dass alle auf dem neusten technischen Stand sind.
W
eiterentwicklung ist uns wirklich wichtig.

Aus diesem Grund veranstalten wir im BI Bereich jedes Jahr ein mehrtägiges, internes Fortbildungsevent. Unsere Consultants, mittlerweile mehr als 100, sind eingeladen, sich gemeinsam weiterzubilden. In diesem Jahr fand die Veranstaltung Ende Februar im Ruhrturm in Essen statt.

                                                        

Am ersten Tag wurden Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, organisiert und durchgeführt von Windhofflern für Windhoffler. Die Consultants teilten sich in Gruppen auf und arbeiteten an unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten rund um das Thema Business Intelligence und Projektmanagement. Dabei wurden auch innovative Methoden wie das Lego Serious Play eingesetzt, wie folgendes Foto zeigt:

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Die Ergebnisse der Workshops wurden am drauffolgenden Tag präsentiert und diskutiert. Zudem standen allgemeinere und organisatorische Punkte auf der Agenda. Nach einem Rückblick auf 2019 folgte ein Ausblick auf 2020. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass in den kommenden Wochen und Monaten ein ganz anderes Thema die Welt beherrschen würde: die Corona-Pandemie. Insofern wurde über geplante Vorhaben und anstehende Events informiert, wie zum Beispiel die BI Vision in St. Leon Rot, die größte SAP BI Konferenz für Großunternehmen und Konzerne im deutschsprachigen Raum, veranstaltet von uns. Leider erlaubten es uns die allgemeinen Umstände es nicht, das Event Ende Mai stattfinden zu lassen. Wir wollten das Event jedoch nicht ersatzlos ausfallen lassen und haben uns deswegen dazu entschieden, das SAP BI Forum ins Leben zu rufen. Eine kostenlose Plattform für BI-Experten, die demnächst unter https://sap-bi-forum.de/ zu finden ist. Eine Voranmeldung ist ab sofort möglich. Aber zurück zu unseren BI Tagen:

Nachdem die Vertriebsabteilung in einem kurzen Vortrag über ihre Aktivitäten informiert hatte, folgten einige Informationen zur Analytics Strategie & Roadmap unseres Partners der SAP. Natürlich kam auch das Organisatorische nicht zu kurz und Michael Hornhues, unser Leiter des BI Consultings, berichtete über Weiterbildungen & Zertifizierungen, Jahresgespräche und Neues aus anderen Unternehmensbereichen.

Damit gingen zwei spannende und gesellige Fortbildungstage zu Ende und Markus Brünen und Norbert Sundermann sendeten uns fröhliche Grüße aus Essen mit dem Kommentar „Ein paar zusätzliche Mitarbeiter würden noch reinpassen…“ 😉

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Meine Windhoff-Story: Daniel

Hi Daniel! Im März 2020 hattest du dein dreijähriges Jubiläum bei Windhoff – drei Jahre, in denen du viel erlebt hast: drei Projekte bei drei verschiedenen Kunden in drei unterschiedlichen Branchen. Umso mehr freut es mich, dass du dir Zeit nimmst, mir mehr als drei Fragen zu dir und deiner Windhoff-Story zu beantworten. 🙂 

 

Was steht auf deiner Visitenkarte?

Consultant Business Intelligence

Wie würdest du deiner Oma deinen Job erklären?

Gar nicht so einfach, das kurz und trotzdem verständlich zu erklären! Ich würde sagen, ich helfe unseren Kunden dabei, Informationen über ihr Unternehmen und ihre Kunden (besser) darzustellen, sodass sie in der Lage sind, zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen – sowohl operativ als auch strategisch.

Was treibst du in deinem aktuellen Projekt?

Ich bin momentan zusammen mit zwei anderen Windhoff-Kollegen in einem Projekt in Bad Homburg tätig. Wir helfen unserem Kunden dabei, ein globales cloudbasiertes Reportingsystem aufzubauen. Dabei gibt es immer wieder Herausforderungen bei der Umsetzung und mit der Zeit ändern sich auch die Anforderungen des Kunden. Dies kann manchmal durchaus etwas tricky sein, aber umso besser fühlt es sich dann an, wenn’s geschafft ist und der Kunde am Ende zufrieden ist. Zudem habe ich eine Fortbildung zum Projektmanager gemacht. Eine gute Sache, weil ich dadurch die Möglichkeit hatte, mich neben meinem Job weiterzubilden und die Firma die Kosten für die Fortbildung übernommen hat.

Wie kamst du zu Windhoff und was hast du vorher gemacht?

Ich habe ein duales Studium gemacht. Das heißt, ich bin Industriekaufmann, Betriebswirt (VWA) und habe einen Bachelor der FH Münster in Betriebswirtschaftslehre. Währenddessen und danach habe ich Berufserfahrung im Controlling eines Produktionsunternehmens in den Bereichen Reporting und Vertriebscontrolling sammeln können. Die Windhoff Group habe ich durch eine Unternehmensvorstellung kennengelernt und fand die Referenten und das Unternehmen sofort sympathisch. So kam es, dass ich mich beworben habe und nun seit März 2017 für Windhoff arbeite. Ich startete mit einem Projekt in Frankfurt am Main, war im Anschluss in einem weiteren Projekt remote eingesetzt und bin nun seit April 2019 in Bad Homburg für Windhoff tätig.

Was ist für dich das Beste an deinem Job?

Ganz klar die Abwechslung, die man durch einen Projektwechsel erlebt. Sei es nach ein paar Monaten oder mehreren Jahren. Teilweise ändert sich dabei nicht nur der Kunde und die Branche, sondern auch das Team der Windhoff-Kollegen. So lernt man ständig neue, interessante Menschen kennen und es wird nie langweilig. In meinen drei Jahren bei Windhoff habe ich bereits für drei verschiedene Kunden aus drei unterschiedlichen Branchen gearbeitet – von Eintönigkeit keine Spur.

Was motiviert dich?

Mich motiviert es, wenn ein Projekt zu dem Abschluss findet, den der Kunde sich gewünscht hat und man bis dahin super mit ihm zusammenarbeiten konnte. Dazu gehört, dass man offen miteinander kommuniziert und Flexibilität an den Tag legt, sollten sich die Anforderungen des Kunden im Laufe des Projekts verändern. Letztendlich ist es entscheidend, dass man sich eng über Vorhaben und Ziele abstimmt. Wenn diese dann erreicht werden und der Kunde sein positives Feedback gibt, ist nicht nur er, sondern sind auch wir als Team zufrieden.

Nervt dich irgendetwas? Wenn ja, was?

Nerven nicht wirklich, aber ich würde mich darüber freuen, wenn es mehr Standorte von Windhoff geben würde, sodass man spontaner entscheiden kann, ob man im Home Office arbeitet oder mal im Windhoff-Büro. Alleine fühlt man sich bei Windhoff aber trotzdem nicht. Man arbeitet im Team, trifft sich regelmäßig zum Stammtisch oder tauscht sich z. B. auf den Windhoff BI-Tagen aus, die dieses Jahr Ende Februar stattfanden.

Was macht für dich die „Windhoff-DNA“ aus?

Die Windhoff DNA ist für mich der freundschaftliche Umgang auf allen nicht vorhandenen Hierarchiestufen, die vielen Feste und Veranstaltungen sowie die Möglichkeit, bei Schwierigkeiten in den Projekten auf ein geballtes Expertenwissen zurückzugreifen. Auch die Verwaltung macht einen super Job, indem sie sich bestens um Organisatorisches kümmert. Zudem trifft die Geschäftsführung Entscheidungen mit Weitsicht und ist jederzeit ansprechbar für Anliegen, das finde ich gut.

Welche Tipps kannst du deinem Teenager-Ich rückblickend mit auf den Weg geben?

Ich würde sagen, wenn man ein Ziel vor Augen hat, sollte man beständig bleiben, sich durchbeißen und durchhalten, auch wenn es mal schwierigere Situationen geben kann. Denn das Ziel hat man sich nicht umsonst gesetzt und es letztlich zu erreichen, ist ein super Gefühl!

Was machst du abseits von Windhoff?

Aus Interesse und um neue Kontakte zu knüpfen, bin ich dem Technischen Hilfswerk in Bad Homburg beigetreten und habe letztes Jahr die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Da sowohl das Rheingau als auch Rheinhessen quasi vor meiner Haustür liegen, genieße ich dort gerne Wein und Ausblick. Wein und Ausblick lassen sich auch super von meinem Balkon aus genießen, wo meine Freundin und ich in den Sommermonaten oft grillen und dazu Freunde einladen. Grillen ist sowieso eine große Leidenschaft von mir – ich probiere gerne neue Dinge aus wie z. B. Spareribs im Smokeraufsatz. Ansonsten kommen nach Feierabend auch des Öfteren Kollegen und Freunde zum Fußballschauen vorbei.

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Danke für deine Zeit, Daniel!